[Rezension] Die Auserwählten im Labyrinth - James Dashner

Mittwoch, 11. März 2015




DIE AUSERWÄHLTEN IM LABYRINTH
Deutsche Ausgabe
Seiten: 496
Erschienen: Februar 2012
Gebunden: 16,99€
Taschenbuch: 9,99€
Band: 1




       KLAPPENTEXT

Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht Thomas einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben, und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden ... Ein tödliches Labyrinth ohne Ausweg - Spannung pur!

COVER

Ich wollte unbedingt die alten Cover haben, nur die gab es dann ja leider nicht mehr. Vorher fand ich die nämlich viel besser. Nach dem Lesen muss ich jedoch sagen, dass ich die neuen Cover passender finde, da sie die Stimmung und das Laufen irgendwie besser rüberbringen können als die alten Cover.  

MEINE MEINUNG

Endlich habe auch ich dieses Buch gelesen. Ich frage mich, warum ich so lange damit gewartet habe. Mir hat der erste Band sehr gut gefallen. Ich fand alle Charaktere sympathisch und obwohl man nicht alle wirklich gut kennt, haben sie alle eine gewisse Tiefe, ganz besonders natürlich die Hauptcharaktere.  Thomas mochte ich von der ersten Seite und sehr gelungen fand ich, dass man als Leser quasi seinen Gedächtnisverlust am eigenen Leib miterlebt. Denn man wird mitten in die Geschichte hineingeworfen, die mit Thomas‘ Aufwachen und seinen fehlenden Erinnerungen  beginnt. Man begleitet ihn unwissend bei seiner Ankunft im Labyrinth und man ist die ganze Zeit einfach ahnungslos. 
Die Lichter, also die Bewohner des Labyrinths, haben zudem einen eigenen Slang entwickelt, der zu Beginn recht gewöhnungsbedürftig erscheint, an den man sich aber nach der Zeit gewöhnt. Angekommen auf der Lichtung im Labyrinth lernt man gemeinsam mit Thomas die Lichter kennen. Die wichtigen Charaktere hat man sich schnell eingeprägt und verliert bei der Menge an Nebencharakteren so keinen Überblick. Die Geschichte, die mit Teresas Ankunft erst richtig anfängt, hat mir super gefallen, denn sie ist spannend, rasant, aber dennoch nicht zu schnell. Zudem lauern Gefahren im Labyrinth und durch geschickte Wendungen ist der Ausgang nicht wirklich vorhersehbar.
Leider dauert es jedoch etwas bis die Geschichte so an Fahrt aufnimmt, aber in dieser „langsameren“ Phase kann man dadurch die Charaktere besser kennenlernen, was ja auch ganz nett ist ;)
Was mich jedoch ein wenig genervt hat, war die Grammatik der Übersetzerin. Gefühlt hat sie einfach bei keinem Infinitivsatz ein Komma gesetzt. Also es ist garantiert kein Weltuntergang, aber merkwürdig war es schon :D 

9/10


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