[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Freitag, 7. Juni 2013



Deutsche Ausgabe

Seiten: 283
Erschienen: Juli 2012
Gebunden: 16,90€
Band: Einzelband


Inhalt

"Krebsbücher sind doof", sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen.
Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennenzulernen, macht Gus ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem gemeinsamen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.


Cover

Ich liebe, liebe, liebe dieses Cover einfach! Und der Titel! Sosososososo toll! 

Meine Meinung

Ich kam einfach nicht drum herum, das Buch zu lieben. Das lag nicht (nur) daran, dass das Buch von krebskranken Jugendlichen handelt. Nein, es lag an viel, viel mehr. 
Die Charaktere besitzen alle Tiefgang. Kein Charakter bleibt oberflächlich und stereotyp. Vor allem Hazel und Augustus sind besonders. Mal davon abgesehen, dass sie beide an Krebs erkrankt sind, sind die Szenen mit ihnen immer lustig, unterhaltsam, nachdenklich oder traurig gewesen. Ihre Sprache ist nicht gerade typisch für Jugendliche, ebenso ihre Ansichten. 
Ihre Dialoge haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, aber nicht seltener auch zum Weinen. Ich habe ungefähr das komplette Buch durchgeheult, was nicht gerade von Vorteil ist, weil man so deutlich langsamer voran kommt. Die Liebesgeschichte zwischen Augustus und Hazel ist aber auch sooo niedlich und toll!
Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte und zu den Figuren. Er lässt sich eigentlich flüssig lesen, wenn aber erst Augustus, Hazel oder Van Houten das Wort ergreifen, wird der Anspruch ein bisschen Höher! Das fand ich aber in keinem Fall störend.
Auch die Story selbst fand ich wirklich großartig. 

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein absolutes Must-Read, das einen genauso gut unterhalten kann, wie es einen zum Weinen bringen kann. Dazu ist man (zumindest war ich es) total vom Buch gefesselt und kann es erst zur Seite packen, wenn man es durchgelesen hat. Man sollte jedoch ein bisschen Kitsch abkönnen, denn ganz ohne kommt auch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" nicht aus. ;-) Absolut super!


10/10

Kommentare:

  1. Hallo,
    habe gerade deinen Blog gefunden und musste Leserin werden.
    Tolle Rezi, das Buch wartet noch geduldig auf meinem Sub. Aber da kann ich es ja kaum noch erwarten es zu lesen :-)

    Kannst ja mal bei mir vorbei schauen: http://bienesbuecher.blogspot.de/

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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    1. Hallo :) Hui, das freut mich sehr. Danke!
      Du hast das Buch noch nicht gelesen!?! Dann geh jetzt sofort zu deinem SuB, nimm dieses Buch und lies es! Wirklich! Unbedingt!! :D Und dann berichte mir, wie du es fandest :D

      Liebe Grüße zurück! :)

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