[Rezension] Cryer's Cross - Lisa McMann

Montag, 10. Juli 2017






CRYER'S CROSS
Deutsche Ausgabe
Seiten: 220
Erschienen: Oktober 2012
Gebunden: nicht mehr erhältlich
ebook: 9,99€
Band: Einzelband
Verlag: Baumhaus





   KLAPPENTEXT

Erst verschwindet die Schülerin Tffany spurlos und kurz darauf ist auch der 17-jährige Nico wie vom Erdboden verschluckt. Kendall, 16, ohnehin labil wegen ihrer Zwangsneurose, kann den Verlust ihres besten Freundes nicht verkraften. Voller Sorge begibt sie sich auf die Spurensuche und entdeckt eine Verbindung zwischen Tiffany und Nico. Hat das etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Und woher kommt die Stimme, die sie um Hilfe anfleht? Kendall glaubt, den Verstand zu verlieren, doch sie muss alles tun, um ihren Freund zu finden. Dabei gerät sie immer tiefer in das Geheimnis von Cryer's Cross und schwebt bald selbst in höchster Gefahr ...

COVER

Passt wirklich gut zur Geschichte!

MEINE MEINUNG

Kurz vorweg: Ich finde, Klappentext und Cover spoilern beide zu sehr. Die Geschehnisse, die im Klappentext so breit getreten werden, passieren erst auf den letzten Seiten und wer eine Geschichte sucht, die von Beginn an spannend ist, der wird bei diesem Buch enttäuscht werden.

In der ersten Buchhälfte fiel es mir sehr schwer in das Buch zu finden. Kendall ist wahrlich kein Allerweltsmensch und ihre komische Art machen sie zu einem Charakter, für den man einige Seiten braucht, bis man sich mit ihr identifizieren kann. Zudem macht es einem der Schreibstil nicht leicht: Kurze Sätze und teilweise gestelzte, kindliche Dialoge machen einem dem Einstieg nicht leicht. An den Schreibstil gewöhnt man sich zwar nach einiger Zeit, dennoch bleibt der Stil ein wenig merkwürdig.

Im ersten Teil des Buches ging es mehr darum, in den Ort einzuführen und seine Bewohner kennenzulernen. Bis Nico verschwindet dauert es und auch danach hatte ich mehr das Gefühl, dass es eher um den Alltag in dem kleinen Städtchen ging. Klar kommen dann ein paar Polizisten, aber irgendwie...

Die zweite Hälfte wurde dann gerade zum Ende hin wirklich spannend. Während man anfangs kaum motiviert ist, weiterzulesen, fliegen die letzten Seiten nur so dahin. Leider war mir das Ende aber gerade durch Klappentext, Cover und ein paar offensichtliche Andeutungen im Text etwas zu vorhersehbar und ich kann leider immer noch nicht sagen, ob es sich bei dem Buch um Fantasy handelt oder nicht.

Die Geschichte hatte wirklich Potenzial, die Idee war wirklich gut. Leider wurde dieses nicht ganz ausgenutzt und bis auf das gute Ende plätscherte die Geschichte eher vor sich hin.

FAZIT

Eine tolle Idee, die leider nicht gut umgesetzt wurde. Ein holpriger Schreibstil erschweren den Einstieg und Spannung kommt leider erst gegen Ende des Buches auf. 

6/10


Kommentare:

  1. Hallo liebe Anna, ♥

    obwohl das Ganze prinzipiell ganz interessant ist, habe ich gerade nach dem Lesen deiner Rezension nicht wirklich den Drang, das Buch zu lesen, gerade wenn es so lange vor sich hin plätschert, trotz der geringen Seitenzahl. :/


    Liebe Grüße ♥

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    1. Ich mochte den Klappentext auch voll gerne. Nur wird es halt erst am Ende spannend. Warum? Sie hätte einfach noch 50-100 Seiten mehr schreiben sollen, in der die Gefahr noch besser dargestellt wird. Oder einfach 50 Seiten vom Anfang wegnehmen und das Buch auf 170 Seiten kürzen. Und den Klappentext umschreiben. Dann wäre es klasse gewesen. Potential hatte die Geschichte auf jeden Fall!

      Ich kann gut nachvollziehen, warum du keine Lust auf das Buch hast :D Ich würde es auch nicht wirklich weiterempfehlen.

      Liebe Grüße zurück! ♥

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