[Rezension] Das Land der verlorenen Träume - Caragh O'Brien

Sonntag, 11. Januar 2015




DAS LAND DER VERLORENEN TRÄUME
Deutsche Ausgabe
Seiten: 462
Erschienen: Februar 2012
Gebunden: 16,99€
Taschenbuch: 8,99€
Band: 2




       KLAPPENTEXT

Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Nichts ist ihr geblieben, sind doch ihre Eltern getötet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden. Die zerstörte Welt, durch die sie sich kämpft, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia nicht nur die Schwester, sondern auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, der Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe.

COVER

Das Gleiche wie Band 1, aber ich mag es trotzdem irgendwie :)  

MEINE MEINUNG

Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass es sich hierbei um einen typischen zweiten Band handelt. Will heißen: Es passiert auf den 462 Seiten nicht sehr viel und die Liebesgeschichte(n) stehen im Vordergrund.
Vom ersten Band war ich ja wirklich begeistert. Der zweite konnte leider nicht mithalten. Sylum an sich fand ich wirklich klasse. Den Gedanke einer von Frauen regierten „Welt“ mit ihren Problemen wie der Schwellenkrankheit und dieser genetischen Besonderheit fand ich wahnsinnig interessant. Ebenso die in Sylum herrschenden Regeln. Leider hat Caragh O’Brien dieses Potenzial aber nicht ausgeschöpft. Denn wie bereits erwähnt, passiert einfach nicht viel, außer dass Gaia Streit mit Leo hat, was ich wirklich nicht nachvollziehen konnte, und zudem noch zwei weitere Verehrer hat. Ja, kein Liebesdreieck, sondern gleich ein –viereck. Und dabei hatte es mit Leon und Gaia in Band 1 so schön angefangen…
Leider war Gaia dann an genau einer Stelle wirklich so super dämlich naiv und lag im Prinzip auch noch falsch, wollte das aber nicht einsehen,… dass ich ihr am liebsten einmal meine Meinung gegeigt hätte. Sowas Dummes habe ich selten erlebt und manchmal ist es halt besser einfach mal die Klappe zu halten. Das Ende war dann irgendwie vorhersehbar und daher keine große Überraschung.

Band 2 war leider deutlich schwächer als sein Vorgänger. Dennoch werde ich auch Band drei lesen und hoffe, dass dieser wirklich besser wird. :)  

7/10

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